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Lucy ist tot, lang lebe Lucy!

Ein japanischer Schneider wollte in einer Zeit, als es noch Samurai gab, durch Japan reisen. Leider gab es genau zu jener Zeit einige Unruhen und so entschloss er sich, sich als Samurai zu verkleiden um so sicher reisen zu koennen. Auf seiner Reise traf er einen anderen Samurai, der den Schneider zu einem Duell herausforderte. Der Schneider hatte noch nie in seinem Leben ein Schwert angefasst und war ob der Herausforderung sehr verunsichert und zitterte vor Angst. Er lief ziellos durch die Stadt und traf in einem Innenhof einen Zenmeister, dem er die situation schilderte. Der Zenmeister empfahl dem Schneider, dass er das Schwert wie eine Nadel und den Kampf wie ein Kleidungsstueck handhaben sollte.

Am naechsten Morgen stellte sich der Schneider dem Samurai und er nahm das Schwert mit dem selben Gemuet auf, mit dem er zu naehen pflegte. Er nahm die Kampfhaltung ein und sah seinem Gegenueber in die Augen, auf seine letzten Sekunden wartend. Der Samurai zog sein Schwert, stellte sich in Positur und - wartete. Schneider und Samurai standen sich gegenueber, Auge in Auge, die Schwerter gezogen und unter Spannung.

Da lockerte der Samurai seine Haltung, schob sein Schwert in die Scheide und verbeugte sich. "Ihr muesst ein wahrhaft grosser Krieger sein. Eure Haltung liess mich nicht den Hauch einer Bloesse erkennen und euer Blick war standhafter als der meinige. Es war mir eine Ehre, mich mit Euch duelliert haben zu duerfen."

 

Lucy ist tot. Gestern oder eventuell erst heute wurde sie verschrottet. Auf den einzigen vier Kilometern Autobahn zwschen Christchurch und Picton ist die Dichtung geplatzt und Lucy hat sich dann mit Rauch und Stink von mir verabschiedet. Ich hatte aber trotzdem gutes Karma, denn Freunde von meinen Trampern kamen zufaellig vorbei, organisierten einen kostenlosen Transport zur naechsten Werkstatt und einen Check am naechsten Morgen. Ich hab dann im Auto uebernachtet und am naechsten Morgen kam raus, dass die Dichtung geplatzt ist. Super, dachte ich mir, geile Situation... Aber was bleibt einem ausser "Laecheln und Winken"? Also hab ich mir nen guten Coffee to go gesucht und bin in die Stadt. Da hab ich ein paar Mechaniker aufgesucht und dann, als klar war, dass mich die Reparatur mehr kostet als die Karre, noch nen Kaffee getrunken.

Nach einer weiteren Nacht im Auto hab ich ein Mietauto klargemacht und hab mich nochmal mit Frauke getroffen und gehe jetzt klettern mit Farid - hoffentlich ist der noch da...

Alles in Allem habe ich keinerlei Verschrottungskosten zu tragen und bleibe abzueglich Zelt und Gitarre auf etwa 400$ Miesen sitzen... Effektiv, aber es bleiben natuerlich 700$, die mir fehlen. Macht nichts, ich schau mir erstmal NZ an!

 

stay tuned! 

 

 

27.3.09 01:46
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(1.4.09 18:56)
hi
hahaha, des war ja echt ein volltreffer.

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